Monteurzimmer in Duisburg-Hamborn – worauf es ankommt
Wer für ein paar Wochen nach Duisburg kommt, sucht kein Hotelzimmer. Er
sucht einen Platz, an dem das Fahrzeug über Nacht steht, an dem sich
abends etwas kochen lässt und an dem niemand fragt, warum um halb fünf
das Licht angeht. Genau dafür ist die Kolpingstraße 112 gedacht:
22 möblierte Zimmer auf
3 Etagen, zusammen 26 Betten, im Stadtteil Hamborn im Norden von Duisburg.
Was ein Zimmer kostet
Die Nacht kostet 35,00 € netto für die
erste Person im Zimmer. Kommt jemand mit, kostet dieser Platz
30,00 € netto. Dazu kommen
7 % Umsatzsteuer, wie bei jeder gewerblichen
Übernachtung. Nicht dazu kommen: Reinigungsgebühr, Vermittlungsprovision
oder ein Aufschlag für Bettwäsche – die wird gestellt. Gebucht wird ab
3 Nächten. Dauert der Einsatz länger als
4 Wochen, ist ein Nachlass von bis zu
25 % möglich; ab etwa
28 Nächten rechnen wir nicht mehr
nach Tagessatz, sondern machen ein Angebot für den ganzen Zeitraum.
Ankommen, auch spät
Die Anreise ist ab 12:00 Uhr möglich, die Abreise
bis 11:00 Uhr. Wer später eintrifft, weil die Baustelle
länger lief oder der Stau auf der A59 stand, nimmt den Schlüssel aus der
Box am Hauseingang. Den Code bekommen Sie vorher. Es gibt keine
Rezeption, auf die man warten müsste –
wie das genau abläuft, steht
hier.
Selbst kochen statt jeden Abend zahlen
Auf jeder Etage gibt es eine Gemeinschaftsküche mit Herd, Backofen,
Mikrowelle, Kühlschrank und Kaffeemaschine. Wer vier Wochen bleibt,
spart damit mehr als an jeder Zimmerpreisverhandlung. Für Arbeitskleidung
steht eine Waschmaschine gegen Gebühr bereit, sodass die Sachen nicht bis
zur Wochenendheimfahrt warten müssen. Mehr dazu unter
Küche und Alltag.
Für wen das Haus nicht gedacht ist
Es ist keine Pension und kein Hotel: Es gibt kein Frühstück, keinen
Zimmerservice und keine Rezeption. Ein Teil der Zimmer ist dauerhaft
vermietet – im Haus wohnen also Leute, die dort ihren Lebensmittelpunkt
haben. Wer eine ruhige Unterkunft zum Arbeiten sucht, ist hier richtig;
wer eine Partyadresse sucht, nicht.
Anmeldung bei der Stadt
Einen Meldeschein müssen seit dem 1. Januar 2025 nur noch Gäste
ohne deutsche Staatsangehörigkeit ausfüllen – er wird am
Anreisetag unterschrieben, der Ausweis muss dabei vorgelegt werden. Für
deutsche Staatsangehörige ist die besondere Meldepflicht entfallen.
Häufige Fragen dazu beantwortet die
Fragenseite.